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Schopenhauers Kosmos

 

 Übervölkerung, der Erde.

Das Gesetz der Sterblichkeit (vergl. Sterblichkeit) bürgt dafür, dass die Zunahme der Bevölkerung nicht bis zu einer eigentlichen Übervölkerung der Erde gehen könne, einem Übel, dessen Entsetzlichkeit die lebhafteste Phantasie sich kaum auszumalen vermag. Nämlich dem erwähnten Gesetze zufolge würde, nachdem die Erde so viel Menschen erhalten hätte, als sie zu ernähren höchstens fähig ist, die Fruchtbarkeit des Geschlechts unterdessen bis zu dem Grade abgenommen haben, dass sie knapp ausreichte, die Sterbefälle zu ersetzen, wonach alsdann jede zufällige Vermehrung dieser die Bevölkerung wieder unter das Maximum zurückbringen würde. (P. II, 162 und 166.)