Schopenhauers Kosmos

 

 Wunsch. Wünsche.

1) Verhältnis des Wunsches zum Entschluss und zur Tat.

(S. Entschluss.)

2) Mäßigung unserer Wünsche als Bedingung des Lebensglücks.

Unseren Wünschen ein Ziel stecken, unsere Begierden im Zaume halten, stets eingedenk, dass dem Einzelnen nur ein unendlich kleiner Teil alles Wünschenswerten erreichbar ist, hingegen viele Übel Jeden treffen müssen, — ist eine Regel, ohne deren Beobachtung weder Reichtum noch Macht verhindern können, dass wir uns armselig fühlen. (P. I, 466. Vergl. Beschränkung.)