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Schopenhauers Kosmos

 

 Schöpfung.

1) Schöpfung im biblischen Sinne.

Mit dem Juden-Dogma des Gott-Schöpfers und der Schöpfung (aus Nichts) lässt sich weder die Beschaffenheit der Welt, noch die Freiheit und Unsterblichkeit zusammenreimen. (S. unter Gott: Gegenbeweise gegen das Dasein Gottes.)

2) Schöpfung im naturwissenschaftlichen Sinne.

Das allgegenwärtige Substrat der Natur, der Wille, zeigt von seiner ursprünglichen Schöpferkraft, welche in den vorhandenen Gestalten der Natur bereits ihr Werk getan hat und darin erloschen ist, dennoch bisweilen und ausnahmsweise einen schwachen Überrest in der generatio aequivoca. (W. II, 372. Vergl. Generatio aequivoca.)