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Schopenhauers Kosmos

 

 Nervenschwäche.

Nervenschwäche äußert sich darin, dass die Eindrücke, welche bloß den Grad von Stärke haben sollten, der hinreicht sie zu Daten für den Verstand zu machen, den höheren Grad erreichen, auf welchem sie den Willen bewegen, d. h. Schmerz oder Wohlgefühl erregen, wiewohl öfter Schmerz, der aber zum Teil dumpf und undeutlich ist, daher nicht nur einzelne Töne und starkes Licht schmerzlich empfinden lässt, sondern auch im Allgemeinen krankhafte hypochondrische Stimmung veranlasst, ohne deutlich erkannt zu werden. (W. I, 121.)